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Chronologie

Chronologie

Im Jahre 1868 gründete der gelernte Steinmetz Josef Friepess sein Steinmetzgeschäft in der stillen Baumbachstraße (neben dem Linzer Dom). Dieses Geschäft wurde nach seinem Ableben, er starb mit 30 Jahren an Silikose, von seiner Ehefrau Eva, die drei kleine Kinder hatte, erfolgreich weitergeführt.
Der ältere Sohn Albert arbeitete in den darauffolgenden Jahren tatkräftig mit und war eine große Stütze für das Unternehmen.

Im Jahre 1910
heiratete Albert Friepess, und auch seine Frau Eva arbeitete voller Kraft im Betrieb mit, um diesen während der Jahre des Weltkrieges aufrecht zu erhalten.

Im Jahre 1914
übersiedelte die Firma in seine heutige Stätte. in die Friedhofstraße 18. Die Firma hatte damals als einzige im Lande weder Kosten  noch Mühen gescheut und eine Trennsäge im Werk aufgestellt.  Dadurch war es möglich einheimische Materialien zu sägen und weiter zu verarbeiten. Es konnten Blöcke in jeder Stärke und Dimension gesägt werden. Auch eine Carburundumsäge zum Kantieren der Marmorplatten wurde angeschafft.
- (Artikel in den OÖ Nachrichten von 1927)

(Albert war an der Isonzo-Front eingerückt und ist schwer krank zurückgekommen.)
Aus dieser Ehe sind drei Kinder hervorgegangen. Albert, Amalie und Dorothea.

Zwei der Kinder , Albert und Amalie arbeiten bereits in jungen Jahren tatkräftig im Steinmetzbetrieb mit. Dorothea hat sich für einen anderen beruflichen Werdegang entschieden. Sie studierte Medizin und wurde mit Leib und Seele Kinderärztin.

Nach schweren Jahren, Krieg 1942 –1945 sowie der Nachkriegszeit erfolgte in den 50-ziger Jahren die Firmentrennung zwischen den Kindern Architekt Albert Friepess und seiner Schwester Amalie Friepess.

Bis in die 70-iger Jahre wurde das Unternehmen immer mehr ausgebaut und modernisiert. In dieser Ära entstand unter anderem auch die Firma Lentia-Marmor – Friepess. In diesen Jahren wurde nun die heutige Generation in das Firmengeschehen eingeweiht und eingeschult.

Peter Friepess, der jetzige Eigentümer, arbeitet mit seiner Frau Beatrix nun in 4. Generation im Steinmetzfachwerk.

Auch in diese Generation wurden zwei Kinder, Peter und Alexandra-Amalie, hineingeboren, die bereits die 5. Generation in der Struktur der Steinmetzunternehmungen darstellen. In diesem Sinne schafft das Familienunternehmen Friepess mehr als 1 Jahrhundert Arbeit mit Naturstein und hofft, dass ihr Tun und Schaffen noch viele Generationen begleiten wird.

Heute werden diese Nachfolgeunternehmen von Amalie Friepess und ihrem Adoptivsohn Peter Friepess erfolgreich weitergeführt. Er investiert all sein Wissen und Können in den Familienbetrieb und in die Zukunft.